Dienstag, 16. Juni 2009

JuLis für mehr Sicherheit in Bielefeld

Die Jungen Liberalen Bielefeld reagieren skeptisch auf die Aussage, dass Bielefeld eine besonders sichere Großstadt sei. „Bielefeld besitzt seit der Gebietsreform von 1973 etliche eher ländliche Stadtteile, in denen Kriminalität nicht so stark ausgeprägt ist. Die wahre Problematik in der Innenstadt und in einigen anderen Stadtteilen kommt in der Statistik deshalb nicht zum Ausdruck“, äußerte sich der JuLi-Kreisvorsitzende und FDP-Ratskandidat Florian Sander.

Bielefeld sei zwar sicherlich im bundesweiten Vergleich immer noch keine Stadt mit großem Kriminalitätsproblem. Doch gerade die Konzentration der Vorfälle auf bestimmte Problembezirke fände in der Berichterstattung kaum Beachtung. „In einigen Ecken besteht dringend Handlungsbedarf. Bürokratie und Innendienst halten unsere Polizisten davon ab, ihren wichtigsten Job zu tun: Im öffentlichen Raum und vor Ort für Sicherheit zu sorgen. Das wurde mir auch im persönlichen Gespräch mit Polizisten bestätigt“, sagte der Jungliberale weiter.

Die Landesregierung und Innenminister Wolf von der FDP hätten schon vieles geleistet, um diesen Missständen entgegen zu wirken. Da jedoch auch die Polizei nicht überall gleichzeitig präsent sein könne, müssten “gerade auch im ÖPNV mehr als bisher private Sicherheitsdienste zum Einsatz kommen, insbesondere abends und nachts”, so Sander.

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