Montag, 28. September 2009

JuLis gratulieren der FDP zum Wahlsieg

Die Jungen Liberalen in Bielefeld freuen sich über das Ergebnis dieser Bundestagswahl. “Endlich kann es in Deutschland Reformen geben. Der Stillstand, der gerade unserer Generation geschadet hat, ist endlich vorbei”, sagte Florian Sander, Kreisvorsitzender der JuLis Bielefeld. In dieser Konstellation sei es nun möglich, die Sozialsysteme nachhaltig zu reformieren. “Gerade eine Modernisierung der Rentenversicherung ist bitter nötig, damit wir in Zukunft nicht horrende Sozialabgaben zahlen müssen”, meint der Jungliberale.

Auch das Ergebnis der Bielefelder FDP werten die JuLis als vollen Erfolg. Die Strategie der SPD sei – trotz eifriger PR durch die der SPD gehörenden Tageszeitung “Neue Westfälische” – nicht aufgegangen. “Man kann den Wählern in Bielefeld nicht irgendeinen Düsseldorfer Gewerkschaftsfunktionär vorsetzen und glauben, das Wahlvolk würde den Sozialdemokraten schon abnicken”, monierte Sander. Die Liberalen konnten dagegen mit ihrem Bielefelder Kandidaten Hans-Achim von Stockhausen ein hervorragendes Ergebnis erzielen.

Doch bei aller Feierlaune ist die Erwartungshaltung der Nachwachsorganisation der FDP groß. Sander: “Wir wären sehr enttäuscht, wenn jetzt nicht schnelle und tiefgreifende Reformen erfolgen. Schwarz-Gelb hat im Bundestag und im Bundesrat eine Mehrheit. Es kann also keine Ausreden mehr geben!”. Die FDP habe jetzt ein großes Gewicht in der Regierung und sei deshalb verpflichtet, schnell ihr Programm in die Tat umzusetzen.

Mittwoch, 9. September 2009

JuLis Bielefeld kritisieren Arno Klönne

Die Jungen Liberalen Bielefeld zeigten sich entrüstet über die Ansprache Prof. Arno Klönnes zum Gedenktag an den Kriegsanfang vor 70 Jahren. “Prof. Klönne verallgemeinert in der Rede seine Vorurteile gegenüber der Bundeswehr. Ob er es wollte oder nicht: Mit seinen Formulierungen setzt er den Friedenseinsatz in Afghanistan mit den Verbrechen der Wehrmacht gleich”, so Florian Sander, Kreisvorsitzender der JuLis.

Statt zu differenzieren, wie man es von einem Wissenschaftler erwarten könne, würde Klönne ohne Rücksicht auf die afghanische Bevölkerung einen Abzug deutscher Sicherheitskräfte fordern. Dies sei moralisch nicht zu rechtfertigen, meint der Jungliberale.

Sander, selbst Politikwissenschaftler, zeigte sich zudem verärgert über die Vermischung von Meinung und Forschung. Der Jungliberale dazu: “Klönne tut so, als würde er als Soziologe sprechen und als würden seine Aussagen auf irgendwelchen Forschungsergebnissen basieren. Tatsächlich gibt er jedoch nur seine Privatmeinung zum Besten.”

Alle seriösen Umfragen in Afghanistan würden zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der Afghanen weiterhin den internationalen Einsatz unterstützt. Darum sprechen sich die JuLis Bielefeld ebenso wie die FDP auch für ein weiteres Engagement in Afghanistan aus.