Samstag, 23. Oktober 2010

Inländerfeindlichkeit ist Realität

Die Jungen Liberalen Bielefeld befürworten eine Debatte über das Problem der Inländerfeindlichkeit. Der stellvertretende JuLi-Kreisvorsitzende Gregor Spalek, selbst Deutscher mit polnischem Migrationshintergrund, sagte: „Wir haben auch in Bielefeld das Problem, dass bestimmte Migrantengruppen aus ihrer Herkunft ableiten, etwas Besseres zu sein als andere“. Eine Identifikation mit dem eigenen Umfeld sei nichts Negatives, dürfe aber nicht in ein Abwerten aller Anderen ausarten.

Viele in den Medien dargestellte Perspektiven auf das Problem seien darüber hinaus nicht repräsentativ. Auch Jugendzentren zeichneten häufig kein realistisches Bild der Situation. “Wir haben nach wie vor Brennpunkte in der Stadt wie etwa Baumheide, in denen man zu bestimmten Zeiten als Deutscher auf Anfeindungen gefasst sein muss. Das ist nicht zu tolerieren und muss beim Namen genannt werden dürfen”, äußerte sich Marvin Hartwig, ebenfalls stellvertretender JuLi-Kreisvorsitzender.

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