Samstag, 19. Februar 2011

FDP für Sicherheitsdienste im ÖPNV

Anlässlich der steigenden Gewaltbereitschaft im ÖPNV, von der auch ein Fahrkartenkontrolleur in der NW berichtete, fordert die Bielefelder FDP den verstärkten Einsatz privater Sicherheitsdienste in Bus und Bahn.

„Die Erlebnisse, von denen in der Reportage berichtet wurde, sind für regelmäßige Fahrgäste schon seit langem Alltag“, so Florian Sander, Leiter des neu gegründeten Arbeitskreises Sicherheit und Ordnung der FDP Bielefeld. Insbesondere in den Abendstunden und am Wochenende seien alkoholisierte und aggressive Fahrgäste keine Seltenheit. Da die Dinge, die in solchen Situationen vorfielen – Beleidigungen, Schubsen und ähnliches – kaum zur Anzeige gebracht würden, könne man die „objektive Sicherheitslage“ nicht wirklich erfassen. „Man kann nur nach dem subjektiven Sicherheitsgefühl fragen – und das ist bei vielen Fahrgästen immer seltener vorhanden“, so Sander.

Als Konsequenz aus diesen Vorkommnissen fordert die FDP nun eine Verstärkung der privaten Sicherheitsdienste in Bus und Bahn. Sander: „Es reicht nicht, wenn zwei Sicherheitsleute mal kurz vom Jahnplatz zum Hauptbahnhof mitfahren. Stattdessen sollte wenigstens zu den Problemzeiten jede Bahn ständig mit mindestens zwei Sicherheitsleuten besetzt sein.“

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