Mittwoch, 22. Februar 2012

Vortäuschung von Diskriminierung ist kein Kavaliersdelikt

Die Jungen Liberalen Bielefeld reagieren auf den Bericht des Integrationsamtes zu Diskriminierungen von Migranten. Darin wurden auch Fälle aufgeführt, in denen es Täter-Opfer-Verdrehungen gegeben hat und Diskriminierungen vorgetäuscht wurden.
„So etwas ist kein Kavaliersdelikt“, äußerte sich Florian Sander, Kreisvorsitzender der JuLis Bielefeld und FDP-Vertreter im Integrationsrat. Wenn Menschen grundlos als islamophob oder gar als Rassisten bezeichnet würden, dann könne dies gravierende negative Konsequenzen privat und im Berufsleben nach sich ziehen. „Das ist geworfener Dreck, der mitunter ewig hängenbleibt.“
Es sei daher unbedingt notwendig, dass das Integrationsamt auch in solchen Fällen nicht passiv bleibe, sondern den Betreffenden die möglichen rechtlichen Konsequenzen solcher Vortäuschungen klar und deutlich aufzeige. Darunter falle etwa die Strafbarkeit wegen Verleumdung oder übler Nachrede.

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